Events: 11. OpaccUserGroup 2003, Glasi, Hergiswil
Glasi
Seestrasse 12
6052 Hergiswil NW NW

11. OpaccUserGroup 2003, Glasi, Hergiswil

Donnerstag, 26. - Donnerstag, 26. Juni 2003, 16:30 - 00:00 UhrGlasi, Hergiswil NW

Bei strahlender Sonne begrüsste am 26. Juni Adrian Boller, IT-Verantwortlicher bei der Ever-Plast AG, auf der Terrasse des Glasi-Restaurants Adler in Hergiswil 50 Teilnehmer. Es freute, dass zahlreiche neue Firmen-Vertreter anwesend waren. Ziel der OUG ist nicht nur das Fachliche. Es geht auch um die Pflege persönlicher Kontakte und um den Austausch von Erfahrungen. Es folgte anschliessend eine Führung durch die Ausstellungen und die Fabrikation der Glasi Hergiswil.

Das Glasmacherhandwerk hat in der Schweiz eine lange Tradition. Es war ein "Wanderhandwerk", mit einen enormen Holzverbrauch. Waren die Baumbestände abgeholzt, so zogen die Glasmacher weiter. Während langer Zeit wurde der grossen Holzressourcen wegen in Flühli (Entlebuch) Glas geblasen und geformt. Glasgegenstände aus dieser Zeit sind rar und besitzen einen sehr hohen Sammlerwert. Die Glashütte Hergiswil hat ihren Ursprung in Flühli und seit 1817 den Sitz am Vierwaldstättersee. Die Gebrüder Siegwart fanden hier einen Produktionsstandort mit idealem Transportweg für Energie und Ware. 1975 hätte die Glashütte geschlossen werden sollen. Der Anschluss an die neue Technik wurde verpasst und die automatische Glas-Produktion im Ausland drängte die damaligen Besitzer aus dem Wettbewerb. Die Glasmacher, die Gemeinde Hergiswil und allen voran Roberto Niederer retteten die Glasi vor der Schliessung. Die handwerkliche Tradition wurde neu belebt und mit heute gültigem Design verbunden. Die Glashütte wurde in den letzten Jahren vollständig renoviert und besucherfreundlich gestaltet. Von einer grossen Tribüne lassen sich die Glasmacher bei der Arbeit beobachten. Die Glasi bietet verschiedene Ausstellungen mit unterschiedlichen Themen rund ums Glas. Es ist ein sinnliches Erlebnis, durch all diese Räume zu gehen und vor einzelnen Exponaten oder Installationen etwas Inne zu halten. Glas, ein aussergewöhnlicher, lebendiger Werkstoff mit vielen Facetten.

Jean-Claude Schmidig, Leiter Entwicklung bei Opacc, stellte das neue Konzept Drucken/Auswerten in den wichtigsten Grundzügen vor. Diese mächtigen Funktionen stehen innerhalb von OpaccOne praktisch an allen "Orten des Geschehens" voll oder kontextspezifisch zur Verfügung. Der Nutzen und die neuen Möglichkeiten wurden erkannt und das Gremium stellte zahlreiche konstruktive Detailfragen.

Zum Thema Einsatz von Barcodes mit OpaccOne orientierte Paul Huwiler, Projektleiter und Partner bei Opacc, über die Möglichkeiten, Chancen und Grenzen eines Einsatzes. Rationalisierungs-Potentiale können sehr substantiell sein. Aber in der Praxis zeigt es sich, dass der Weg dazu zahlreiche Hürden bieten kann. Richtig erfolgreich wird der Einsatz erst dann, wenn die damit verbundenen geschäftlichen Prozesse akribisch genau untersucht, analysiert und sauber definiert werden. Mit zahlreichen Beispielen aus dem Projekt-Alltag konnte er ganz konkrete Beispiele eines Funktionierens oder Nicht-Funktionierens aufzeigen.

Adrian Boller vom OK dankte auch im Namen von Opacc den Teilnehmern für den Besuch und die aktive Diskussion. Die OUG lebt mit dem Einsatz und dem Engagement von Opacc Kunden. Viele Unternehmen und damit auch deren OpaccOne Installationen weisen ausgeprägte Besonderheiten auf. Die sind es gerade oft, die ihnen entscheidende Stärke verleihen. Grund genug, nicht nur "Gutes zu tun", sondern dies auch zu kommunizieren.

Nächster Anlass: 6. November 2003