Events: 29. OpaccUserGroup 2012, Bootshaus Seeclub, Sempach
Bootshaus Seeclub Sempach
Eicherstrasse
6204 Sempach LU

29. OpaccUserGroup 2012, Bootshaus Seeclub, Sempach

Donnerstag, 22. März 2012, 15:30 - 23:00 UhrBootshaus Seeclub Sempach, Sempach

Zwischen dem Seeclub Sempach und Opacc besteht eine langjährige Beziehung. Begonnen hat sie mit der Unterstützung von André Vonarburg, der als Skiffier sowohl in Athen 2004 als auch in Peking 2008 ein Olympisches Diplom erkämpfte. Opacc identifiziert sich mit dem Engagement und der Philosophie des Seeclub für den Breiten-, den Leistungssport und das Adaptive Rowing. Und ganz besonders mit der Jugendarbeit und damit auch der Förderung von talentiertem Nachwuchs. Das Bootshaus des Seeclubs befindet sich an einem der schönsten Standorte des Sempachersees. Wer schon länger mit Opacc in Verbindung ist, erinnert sich vielleicht an die beiden legendären Ruderevents auf dem Gelände des Seeclubs in den Jahren 2006 und 2007.

Am 22. März 2012 fand der OpaccUserGroup Anlass in den Vereins-Räumlichkeiten des Bootshauses des Seeclubs Sempach statt. Bei wunderbarem Frühlings-Sonnenschein begrüsste Walter Bartolotta, Projektleiter und Partner bei Opacc, 60 Vertreterinnen und Vertreter von Kunden sowie Mitarbeitende von Opacc.

Die Teilnehmer erwartete ein reichbefrachtetes Themenprogramm

  • Mit Training und Disziplin zum Erfolg
  • OpaccCampus, OpaccWebinar
  • Servermode, Performance und Erfahrungen
  • DMAS im Einsatz bei Schubarth AG
  • E-Rechnungen auf einen Blick
  • E-Rechnungen aus OpaccOne
  • Das neuste aus der Software Küche

Mehr zu den Referaten über Fachthemen dieses Anlasses erfahren Sie in den Newsletters der kommenden Monate.

Roland Renggli, Präsident des Seeclubs Sempach, orientierte über die wichtigsten Fakten aus der Vergangenheit, zur Gegenwart und zur Zukunft des Vereins. Der Seeclub Sempach wurde 1919 gegründet, hat 250 Mitglieder, und jährlich werden auf dem Sempachersee 50'000 km gerudert. Dank internationaler Erfolge in den 90iger Jahren, wurde die Ausstrahlung überregional, und der Seeclub Sempach ist stark im Aufwind.

Das Erfolgsrezept besteht laut Roland Renggli in der ausgewogenen Mischung aus Fitness und Leistungssport sowie in der kompetenten Betreuung der Sportlerinnen und Sportler auf allen Stufen. Der Leistungssport bildet dabei die entscheidende Basis für das weitere Leben und Fortkommen des Vereines. Rudern beim Seeclub Sempach bedeutet weit mehr als nur sportliche Betätigung, Rudern ist auch Jugendarbeit. Es gibt die Abteilungen Leistungssport, Breitensport und Adaptive Rowing.

Im September 2009 durfte der Seeclub Sempach das neue Bootshaus einweihen. Das alte, 30-jährige Bootshaus war nicht wintertauglich und entsprach nicht mehr den Anforderungen der heutigen, auf das ganze Jahr ausgerichteten Club-Aktivitäten. Im neuen Bootshaus wurden die Trainings- und Club-Bereiche entflechtet und lassen sich autonom nutzen. In Kooperation mit dem Schweizer Paraplegiker-Zentrum wurde neu die Abteilung Adaptive Rowing geschaffen. Das Bootshaus gilt hierfür als NASAK Sportstätte und wird im Katalog der Sportanlagen von nationaler Bedeutung aufgeführt.

Claudia Blasberg, Profi-Trainerin des Seeclubs Sempach, erzählte mit viel Esprit aus ihrem spannenden Lebenslauf und Werdegang sowie von ihren Erfolgen. Zu Rudern begann sie mit 9 Jahren, damals noch in der DDR. Die Laufbahn als Leistungssportlerin dauerte 17 Jahre. Die Zeit der Wende brachte innere Entspannung und damit Jahr für Jahr eine Leistungsentwicklung. 2004 beendete sie die Karriere als Leistungssportlerin und löste sich durch unterschiedliche Aktivitäten von einem völlig durchstrukturierten Leben im Hochleistungssport. Dazu gehörten auch eineinhalb Jahre als Betreuerin von Ziegen auf einer Alp im Tessin, weit weg von der Zivilisation. Ihr Können blieb jedoch nicht für immer verborgen und sie begann - wiederum mit Rudern - als Trainerin in Lugano. Persönliche und familiäre Gründe führten sie nach Sempach.

Claudia Blasberg sieht bei sich selbst eine starke persönliche Prägung durch den Sport: Es ist das Wachsen mit der Aufgabe und der Gewinn einer Form von Souveränität. Rudern ist für sie eine Leidenschaft. Diese Leidenschaft für das Rudern will sie bei den Sportlern wecken und weitergeben. Leidenschaft überträgt sich auch auf andere Aspekte des Lebens und wirkt unterstützend und bereichernd.

Rudern muss gelernt werden; es braucht dazu einige Jahre an Training, bis man es gut beherrscht. Und eine Weisheit ihrer früheren Trainerin: Beim Wettkampf entscheidet zu 70 Prozent der Kopf und zu 30 Prozent das Training.