Events: 32. OpaccUserGroup 2014, Gummischwarz AG, Dällikon
Gummischwarz AG
Industriestrasse 32
8108 Dällikon ZH

32. OpaccUserGroup 2014, Gummischwarz AG, Dällikon

Donnerstag, 15. Mai 2014, 14:00 - 22:00 UhrGummischwarz AG, Dällikon

OpaccUserGroup bei der Gummischwarz AG, Dällikon

Die Gummischwarz AG in Dällikon ist ein seit 60 Jahren familiengeführtes Handels- und Dienstleistungs-Unternehmen mit technischen Produkten für Industrie, Bau, Gewerbe und Spitäler. Ob als einfache Kunden-Anfrage, ob als kunden-spezifisch konfektionierte Endprodukte oder ob als neu geschaffene Kunden-Lösung, die es bis anhin nicht gab – den Mitarbeitenden von Gummischwarz ist es Verpflichtung, kompetent und kreativ auf Kunden-Anforderungen einzugehen und starke, zielführende Lösungen anzubieten.

Für Lager und Logistik setzt Gummischwarz seit über 15 Jahren auf die ERP-Lösungen von Opacc. Seit einem Jahr arbeitet der Aussendienst mit OpaccWebCRM, und seit anfangs März 2014 ist der OpaccEnterpriseShop im Einsatz. Am 15. Mai 2014 war die OpaccUserGroup bei der Gummischwarz AG zu Gast.

Zum Anlass: Referenten und Beteiligte


Gummischwarz AG
  • Roger Bosshard, CEO
  • Felix Langmeier, Leiter IT, Leiter Qualitätssicherung
  • Marc Hugelshofer, Aussendienst
  • Ruth Wüst-Schwarz, VR-Präsidentin
Opacc Software AG
  • Cris Wouters, Teamleiter / Partner
  • Christian Reiter, Leiter Entwicklung /Partner
  • Urs P. Amrein, Marketing Manager / Partner

Programm und Präsentationen

  • Unternehmen Gummischwarz AG, Produkte, Tätigkeiten
  • OpaccERP in Lager und Logistik (Coupon und Restlängenverwaltung)
  • OpaccWebCRM im Aussendienst
  • Rundgang und Einblicke in die Betriebsabläufe
  • Seit März im Einsatz: OpaccEnterpriseShop
  • Das Neuste zu Opacc und zur Opacc Software-Familie

Unternehmen Gummischwarz AG

Werdegang

Roger Bosshard verwies nach der Begrüssung gleich auf den späteren Rundgang, wo einige seiner Ausführungen zu Gummischwarz und zu ihrer Tätigkeiten klarer würden.

1952 begann Fritz Schwarz in einer Wohnung in Zürich-Wipkingen mit dem Handel von technischen Produkten. Das waren Gummiprodukte wie Schläuche, Platten, Antriebsriemen und Keilriemen, jedoch auch Produkte aus gebundenem und nicht gebundenem Asbest.

1965 wurde mit der Ausbildung des ersten Förderband-Vulkaniseurs in Dänemark der Grundstein für die Fördertechnik gelegt.

1971 beschäftigte das Einzelunternehmen acht Mitarbeitende und firmiert zur Aktiengesellschaft mit dem Namen Asbest & Gummi F. Schwarz AG um.

Die Kapazitäten der ursprünglichen Liegenschaft in Zürich reichten in den folgenden Jahren nicht mehr aus, und es erfolgte 1979 ein Umzug nach Dällikon.

In den 80er Jahren löste man sich vom Werkstoff Asbest und bekundete dies auch mit dem Wechsel des Namens auf Gummischwarz AG. Im gleichen Zeitraum – Fritz Schwarz zählte bald 80 Jahre – wurde die Nachfolgeregelung in die Wege geleitet. Ruth Wüst-Schwarz, Tochter des Patrons, hatte während zahlreicher Jahre im Unternehmen verschiedene Positionen innegehalten, arbeitete auch bei verschiedenen Lieferanten und lernte somit Materie und Handwerk von der Pieke auf.

Ruth Wüst-Schwarz zog sich im Verlaufe der 90er Jahre aus dem operativen Geschäft zurück. Seit 2007 leitet Roger Bosshard als CEO die Gummischwarz AG.

Als ein für das Unternehmen wichtiges Ereignis gilt bei Gummischwarz die Zusammenarbeit mit Opacc und die Einführung der ERP-Software insyde.

2009 verschärften sich die Engpässe in der Kapazität des Gebäudes. In der direkten Nachbarschaft wurde ein Gebäude frei, bei dem alles passte. Der ganze Umzug erfolgt 2010 einfach über die Strasse. Für die Weiterentwicklung Gummischwarz sind mit 14'000 m2 genügend Reserven vorhanden.

Heute

Die Gummischwarz AG weist keine steile Wachstumskurve auf. Deren Verlauf zeigte während sechs Jahrzehnte immer nach oben, was auch zukünftig so bleiben soll. Die Gummischwarz AG ist Arbeitgeberin für 25 Mitarbeitende, betreut und begleitet über 3'500 Kunden und das Sortiment umfasst über 4'500 Artikel.

Es sind vielfach nicht fixfertige Produkte, welche die Kunden von Gummischwarz beziehen. Schläuche gilt es abzulängen und mit den richtigen Armaturen zu bestücken,  Gummiplatten nach Kundenmassen zuzuschneiden und zu verkleben, Fördergurte werden in der Werkstatt vorbereitet, um sie direkt auf der Anlage oder im Kieswerk zu vulkanisieren.

Mit fundierter Sachkompetenz und Offenheit werden auch schwierig beschreibbare Anforderungen und Komplikationen gleich vor Ort mit dem Kunden angegangen und  kreative, situationsgerechte Lösungen angeboten. Das spricht sich auch herum, und der Anteil an Kunden, die Gummischwarz gezielt aufsuchen, ist wachsend. Wohl ist Gummi immer noch ein zentraler Werkstoff, vermehrt bewähren sich aber neue Kunststoffe und finden bei den Produkten, Lösungen und Leistungen Anwendung.

Die Marktbearbeitung erfolgt am Firmensitz Dällikon für die gesamte Schweiz. Die Geschäftstätigkeiten sind in zwei Abteilungen, mit je einem eigenen Aussen- und Innendienst, zusammengefasst.

Abteilung Handel
Die Kernwarengruppen sind Schläuche, Armaturen, Arbeitsschutz und Gummiplatten. Gummischwarz setzt auf hochwertige Qualität der Produkte, hohe Lager-Verfügbarkeit, Beratungskompetenz, und Dienstleistungen wie Ablängen, Zuschneiden und Konfektionieren. Für preissensitive Kunden und Anwendungen gibt es bei den Schläuchen mit der Eigenmarke "Schwarz" eine günstige Alternative in anspruchsvoller Qualität.

Abteilung Technik
Kernbereich dieser Abteilung ist die Fördertechnik. Dabei geht es um Förderbänder, Förderbandzubehör, Verschleissschutz, Anlagewartungen, Reparaturen sowie technische Anlage-Modifikationen. Förderbänder (Gurte) werden in der grossen Werkstatt in Dällikon für die Endmontage vorbereitet und können erst auf der Anlage endlosverbunden, resp. vulkanisiert werden.

Ein zusätzliches Spezial-Gebiet dieser Abteilung ist das Anfertigen von Schläuchen für Wehranlagen bei Kleinkraftwerken.

Einsatz von OpaccERP, OpaccWebCRM und OpaccEnterpriseShop

Felix Langmeier und Marc Hugelshofer berichten in 3 Referaten und Live-Präsentation über die Kernaufgaben, die entscheidenden Fakten und den grossen Nutzen dieser Anwendungen in der täglichen Arbeit. Für seine Aufgaben im Aussendienst kann sich Marc Hugelshofer "nichts Besseres vorstellen". Die noch jungen Erfahrungen mit dem EnterpriseShop sind sehr positiv. Ergänzende Wünsche dazu sind bei Opacc in Bearbeitung. Die Katalog-Funktionen erweisen sich als zielführend und mächtig. Der Aufwand für die Erstaufbereitung der grundlegenden Daten ist nicht kleinzureden, der sich bietende Nutzen für Gummischwarz und deren Kunden ist jedoch schon fast mit den Händen greifbar. Zuversicht zeigt sich nicht nur bei Gummischwarz sondern auch bei zahlreichen Gästen, und sie inspiriert zu sehr vielen Fragen. Mehr zu den Referaten und Präsentationen erfahren Sie im Rahmen des Newsletters in den kommenden Monaten.

Restlängen und Coupons direkt am Objekt

Die volle Raffinesse der Implementierung der Coupon-Verwaltung in OpaccERP zeigte sich an einem Beispiel im Schlauch-Lager. Zu sehen waren auf einer Palette 7 Originalrollen mit 40 m und je eine Rolle mit Restlängen von 11 m und 15 m. Nicht nur die Rollen mit Restlängen waren mit einem Coupon (Etikette) versehen, sondern auch jede Originalrolle. Das ERP-System führt den gesamten Lagerbestand in Submengen – genau wie auf dem Lagerplatz gesehen - aufgeteilt in 7 Originalrollen zu 40 m und 2 Restmengenrollen mit 11 m und 15 m, Menge total 306 m.

Die Restmengen sind Teil der in der Objekt-Verwaltung durchgängig geführten Submengen. Initiiert werden Submengen-Objekte mit der Einkaufsbestellung und aktiviert mit dem Wareneingang. Selbst bei einer Retouren-Gutschrift wird die wieder ans Lager genommene Menge als Restmenge mit der richtigen Ausgangsrolle verbunden.

Der Begriff der Restmenge (Restlänge) ist bei Gummischwarz für viele Betrachtungen, Situationen und Entscheidungen von Relevanz. Die physischen Restmengen sind jedoch den Originalmengen in jeder Beziehung ebenbürtig und gleichberechtigt.

Lagerführung und Lagerplätze

Die Lagerführung erfolgt manuell. Mit einem einfachen Identifikations-System ist jeder Lagerplatz eindeutig und sofort auffindbar. Für einen Artikel gibt es einen Verkaufslagerplatz und zwei Überlagerplätze. Auf Überlagerplätzen befinden sich nur Originallängen. Die administrative Zuordnung der Lagerplätze wird in der Artikelverwaltung auf drei freien Textfeldern vorgenommen. Bei grossen Lagervolumen lässt sich durch Einfügen von Schrägstrichen im Textfeld die Zahl der Lagerplätze auf sechs resp. 18 erweitern. Bei schweren Produkten erfolgt keine physische Umlagerung vom Überlager ins Verkaufslager. Die Lagerplatzbezeichnung des Überlagers wird einfach manuell ins Textfeld des Verkaufslagers kopiert. Für Auslagerungen wird auf dem Rüstschein jedem Artikel der Lagerplatz mitgegeben. Die Mitarbeitenden in der Logistik haben in der Lagerführung Ermessensspielraum für eine pragmatische Handhabung.

Welt der Schläuche

Für alle Anwendungen
Schläuche sind die wichtigste Warengruppe von Gummischwarz. In den Lagergestellen finden sich Schläuche in den unterschiedlichsten Ausführungen, Materialien und Durchmesser. In der Lebensmittelindustrie und in Spitälern finden beispielsweise hauptsächlich Schläuche aus Silikon und Teflon Anwendung. Es ist kein Medium bekannt, für welches Gummischwarz keinen Schlauch liefern kann.

Dienstleistung Konfektionieren
Schläuche sind Verbindungen und brauchen fast immer an deren beiden Enden je ein Kupplungsteil – sogenannte Armaturen. Der Anwendungszweck sowie die Beschaffenheit des Schlauches wirken vorbestimmend auf die Auswahl der Armaturen.

Gummischwarz schneidet die Schläuche auf die gewünschte Länge und bestückt diese mit den mitbestellten Armaturen. Bei kleineren Schlauchdurchmessern und einfachen Anwendungen, lässt sich dies durch das Fachpersonal einfach bewerkstelligen. Bei Hochdruckschläuchen für den Einsatz auf Baustellen wird dieses Einbinden und Verpressen der Armaturen mit den entsprechend mächtigen und festen Schläuchen zum Kraftakt. Auch hier ist diese Dienstleistung kostenlos und der Kunde erhält diese Schläuche fixfertig vorkonfektioniert geliefert.

Erfahrungs- und Kompetenz-bildend
Die Mitarbeitenden in der Konfektion begegnen täglich neuen Herausforderungen, Sie haben die Materie in der Hand und entwickeln dafür ein Gefühl und Gespür. Ihr Know-how und ihre kompetenten Antworten unterstützen den Aussendienst und vermehrt direkt auch Kunden bei der Suche von starken Detaillösungen.

Werkstatt Fördertechnik
Vorbereitungen für die externe Endmontage
In der grossen Werkhalle werden Fördergurte und Produkte für den Verschleissschutz für die Montage vor Ort auf der Anlage bearbeitet und vorbereitet. Die Endlosverbindung eines neuen Förderbandes erfolgt durch Vulkanisierung direkt auf der Anlage oder z.B. in einem Kieswerk. Eine saubere, fachmännische Ausführung der Vulkanisierung ist entscheidend, sonst reisst der Gurt und ein ganzes Werk könnte still stehen.

Vulkanisieren
Für die Endlosverbindung werden an den beiden Enden des Gurtes genauestens in mehreren Stufen Materialschichten (Gummi und textile Zugträger) weggeschnitten, sodass bei einem gegenseitigen Übereinanderlegen der Enden weder Zwischenräume noch Erhöhungen entstehen. Direkt auf der Anlage fixieren und justieren die Vulkaniseure die beiden Enden, bestreichen sie mit dem Vulkanisierungs-Kleber und nehmen mit der Heisspresse den Vulkanisierungsprozess vor.

Der Beruf des Vulkaniseurs lässt sich in der Schweiz nicht erlernen. In den grossen Kohleabbaugebieten in Deutschland und Osteuropa erfolgt der Transport des abgebauten Gutes über weite Strecken mit Förderbändern. Hier werden Vulkaniseure ausgebildet. Gummischwarz bildet Vulkaniseure selber aus oder lässt sie in Deutschland ausbilden.

Schlauchwehr
Am Beispiel eines Modells wurde die Funktionsweise eines Schlauchwehrs erklärt. Mit einem grossdimensionalen Schlauch lässt sich ein ganzer Fluss stauen. Der Schlauch wird auf einem Betonfundament verankert und fürs Stauen mit Druckluft oder Wasser gefüllt, so dass er sich aufbäumt, zur Sperre wird, und den ganzen oberen Fluss staut. Es ist dies eine kostengünstige und landschaftsschonende Alternative für Kleinwasserkraft-Anlagen. Die Herstellung eines solchen individuell gefertigten Wehrschlauches ist sehr aufwändig und erfordert höchste Präzision in der Vulkanisierung.

Lebensdauer von Förderbändern und Schläuchen für Wehre
Gummi ist sehr widerstandsfähig und grundsätzlich von langer Lebensdauer. UV-Strahlen sind aber der Tod eines jeden Gummis. Bei den in Fördergurten eingesetzten Gummis handelt es sich um erprobte Mischungen. Die abrasiven Einflüsse und mechanischen Belastungen im Einsatz beeinflussen die Lebensdauer von Förderbändern. Bei extremer Belastung z.B. in Recycling-Betrieben kann das Auswechseln eines Fördergurtes bereits nach 1 bis 2 Jahren, manchmal schon nach 6 Monaten, erforderlich sein. Bei sehr homogenen Stoffen wie feinem Sand, kann ein Förderband 7 bis 10 Jahre lang halten. Ein in Reserve gehaltenes, vorbereitetes Förderband verkürzt Betriebsunterbrüche erheblich.

Schläuche für ein Wasserwehr halten mehr als 5 Jahre. Bei ersten Anzeichen von Schwächen lohnen sich auch frühzeitig vorgenommene Reparaturen.

Das Neueste aus der Software Küche

Christian Reiter präsentierte zahlreiche Neuerungen und auch Überraschendes. Er betonte, seitens der Entwicklung sei es ein wichtiges Anliegen, Wünschen und Impulsen für Detail-Optimierungen innert möglichst kurzer Zeit zu entsprechen. Die Service-Packs enthielten nicht nur Korrekturen, zum grösseren Teil bestünden sie aus Neuerungen, Verbesserungen und auch Erweiterungen, die den Kunden das Bearbeiten von Aufgaben noch mehr vereinfachen sollen.

Wichtigste Erweiterungen zu OpaccERP V15.00.SP6

  • Katalog-Funktionen und -Management
  • Erledigung mehrerer Soll-Zeilen in Rapporten
  • Schnellsuchen und -Zugriffe im Explorer und der Favoriten-Zuordnungen
  • Ranglisten im MIS mit freier Anzahl
  • 6 neue MIS-Kreise für Verkauf und Einkauf
  • Ausweitung und Vereinfachungen von Datenübernahmen für Projekte und Verträge
  • Erfassen von Vorgaben im Verkauf für den Einkauf

Erweiterungen OpaccERP V15.10

  • Neu werden in OpaccERP der Kontenstamm, die Kostenstellen, Kostenträger und Zahlungskonditionen mitgeführt. Dies vereinfacht und verbessert die Datenpflege, die Integration und die Prozess-Abwicklung. Weiter lässt dies Validierungen sowie ergänzende Bearbeitungen innerhalb von OpaccERP zu. Nach dem Prinzip - ein System, eine Datenquelle – ist die Finanz-Software in der Masterfunktion für die Synchronisation dieser Daten in OpaccERP.
  • Wie bei den Adressen und Artikeln lassen sich neu Einkaufs-, Verkaufs- und Servicedokumente völlig frei miteinander verknüpfen. Unterschieden werden die Verknüpfungen nach Typen. Zusätzlich stehen je Verknüpfungstyp 10 freie Attribute zur Verfügung. Letzteres gilt neu auch für die Verknüpfungstypen für Adressen und Artikel.
  • Ein Tages-MIS gibt es neu auch für das Servicewesen.
  • "Bearbeiten Express" erlaubt ein vereinfachtes, abgekürztes und vorkonfigurierbares Neuerfassen von Dokumentpositionen nur mit der Tastatur.
  • Die Anzeigen der Anwendungen (Business-Controls, BCs) von OpaccERP sind für den Mehrbildschirmeinsatz optimiert und berücksichtigen besser die aktuelle Arbeits-Umgebung auf den Desktops. Grössen und Position der OpaccERP-Anwendungen lassen sind weitgehend individuell festlegen und in der Vorlage speichern.
  • Durchgängige Unterstützung von Unicode für Lesen, Speichern, Datenkommunikation und in den Anwendungen. 
  • Mit Warehouse wird in OpaccERP eine Lagerplatzverwaltung geschaffen. Verwaltet und bewirtschaftet werden sowohl die Lagerplätze als auch deren Belegung – die zugeordneten Warenbestände. Transaktionen wie Einlagerungen, Auslagerungen, Umlagerungen, Inventur, Transfers, Sperren und Entsperren bilden einzeln oder in beliebiger Zusammenstellung sogenannte Lagerjobs. Warehouse orientiert sich am Dokument-Modell von OpaccERP und ist Mandanten-übergreifend.
  • MobileWarehouse bietet die Grundfunktionen: Rüsten, Inventur, Umbuchung, Umlagerung, Artikelinfo, Wareneingang, Etiketten drucken (auch mobil).
  • Bei MobileService ist die Zielrolle der offline arbeitende Service-Techniker mit Tablet oder mobilem PC. Gegeben ist eine Grundfunktionalität mit einer klaren Basisstruktur für Rapporte, Objektverwaltung, DMAS, Anlagedaten und Historie.

(MobileOffice ist die Plattform für Smartphones, MDE-Geräte, Tablets oder mobile Rechner. Die Anwendungen sind mini-taskfeatured, und werden (gehostete Umgebung) off-, online oder in Mischform betrieben. User und Mitarbeitende haben genau die Funktions- und Datenbasis, die es zur Erfüllung der Aufgabe vor Ort braucht.)

Erkenntnisse und Folgerungen

Einmal mehr übernahm ein Opacc Kunde die Rolle als Gastgeber und gewährte tiefgehende Einblicke in die Unternehmens-Tätigkeiten sowie in den Einsatz der IT. Nicht eine hohe Anzahl User ist primär massgebend, sondern die Art und Weise der Implementierung und der damit für das Unternehmen geschaffene Nutzen.

Automation macht zwar Freude, sie bedarf aber der Investition und erfordert ein entsprechendes Volumen an Transaktionen. Bei dessen Fehlen erweisen sich pragmatische Ansätze mit Freiräumen für die Mitarbeitenden durchaus als zielführend und wirtschaftlich.

Roger Bosshard bezeichnete die Einführung des damaligen insyde im Jahr 1999 als einen Meilenstein der Firmengeschichte. Allein aufgrund der präsentierten Restmengen-/Submengenverwaltung und deren Bedeutung in allen Abläufen, lässt sich dies gut nachvollziehen. Der Einsatz des ERPs war 13 Jahre lang inhouse-orientiert. Die Unternehmens-Website beinhaltete einen einfachen, nicht mit dem ERP verbundenen E-Katalog mit Shop-Funktionen. Dieser vermochte nicht mehr zu genügen. Dank der Update-Garantie auf OpaccOne, jetzt OpaccERP, konnte auf dieser Grundlage WebCRM für den Aussendienst und vor einigen Monaten der EnterpriseShop eingeführt werden. Mit diesen beiden starken Instrumenten gewinnt Gummischwarz massiv an Absatzkraft, ist ins digitale Geschehen eingebunden und kann die Möglichkeiten und Chancen in dieser sich schnell wandelnden Welt nutzen.

Im Firmenlogo beansprucht Gummischwarz die Werte "Kompetent, fair, familiär". Was immer Sie als Besucher beobachten und wahrnehmen: Diese Ansprüche werden gelebt und ziehen sich wie ein roter Faden durchs Unternehmen. Es ist dies eine Form von Lösungsorientierung, Leistungsbereitschaft und Verbundenheit mit der Materie ohne viel ausbremsenden Formalismus und Ballast. Ein Beispiel: Damit der UserGroup Anlass nicht in externen Lokalitäten durchgeführt werden musste, wurde von Ruth Wüst-Schwarz die vermietete Industriehalle nach Auszug des Mieters während mehrerer Wochen für diese Tagung frei gehalten.

Danke!

Wiederum ein gelungener, erkenntnisreicher Nachmittag in einer nicht alltäglichen Umgebung! Cris Wouters dankte allen Beteiligten und Gästen, insbesondere den Verantwortlichen der Gummischwarz AG, Ruth Wüst-Schwarz, Roger Bosshard, Felix Langmeier und Marc Hugelshofer - und lud zum gemeinsamen Apéro im Oldtimer-Speisewagen von Gummischwarz und zum darauf folgenden Nachtessen in der Halle ein.

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