Events: topsoft Zürich 2014
topsoft
Wallisellenstrasse 49
8050 Zürich ZH

topsoft Zürich 2014

Mittwoch, 07. - Donnerstag, 08. Mai 2014, 09:00 - 17:00 Uhrtopsoft, Zürich

Bericht von der topsoft und Ausblick

Am 7. und 8. Mai 2014 fanden in der Messe Zürich die topsoft, Messe für Business-Software und die ONE, Marktplatz für Web-Business statt. Obwohl im Vorfeld on- und offline stark beworben, war die Besucherzahl mit 2670 leicht tiefer als im Vorjahr. Ob der hohen Qualität der Besucher zeigte sich die Messeleitung trotzdem zufrieden. Zitat: "Mit der topsoft und ONE wollen wir den Besuchern und Ausstellern ein attraktives, aktuelles und kompetentes Umfeld bieten. Das positive Feedback, welches wir nach der diesjährigen Messe erhalten haben, bestätigt uns, dass uns dies offenbar auch dieses Jahr wieder gelungen ist."

Bei der Sichtung der Meldungen in den Medien widerspiegelt sich viel Positives zum Anlass, zur Zufriedenheit der Aussteller sind die Formulierungen hingegen differenzierter. Zum Teil geht es einmal mehr um die Frage, ob es Messen überhaupt noch braucht. Wir sind der Meinung: JA! Wenn jedoch der Wandel im Messekern-Bereich Paradigmenwechsel bewirkt, müssten die Messen – die sich auch als Know-how-Plattformen positionieren – hier eine wesentlich agilere Führungsrolle in der Ausrichtung und Kommunikation einnehmen.

Digital und mobil gelten schon fast als das gleiche und wirken zur Zeit als Hauptbeschleuniger. Das Internet der Dinge löst sich von seinem Visions-Status, wird ungeahnt schnell Realität und zündet bald eine nächste Stufe. Für die IT bedeutet dies die Verschmelzung ursprünglich traditioneller ERP-Domäne mit den vielfältigen, fast unbegrenzten Möglichkeiten der digitalen Technologien und Anwendungen. Wenn sich diese Systeme gegenseitig nahtlos und medienbruchfrei nähren, kommen die Synergien richtig zum Tragen. Das ist künftig eine gemeinsame Aufgabe von IT und Marketing – zwei Disziplinen in Collaboration für das gemeinsame Ziel.

Auch wenn mit den digitalen Technologien das Informations-Verhalten ein anderes wurde, und man sich während des ganzen Jahres über fast alles informieren kann – kaum ein mobiler oder fixer Display ersetzt die Erlebnisse, Erkenntnisse und den Wissensgewinn eines Messebesuchs. Wer zur Messe geht, spürt schnell, ob Aussteller die Anliegen – die vielleicht vertrackt oder noch diffus sind – richtig erkennen. Mit mehr Sicherheit lässt sich auch abschätzen, welche Anbieter für einen Lösungsvorschlag hinzugezogen werden sollen.

Über den Erfolg der topsoft 2014 lässt sich bei uns frühestens anfangs 2015 eine endgültige Aussage machen. Gegenüber dem Vorjahr führten wir mehr Fachgespräche und erfuhren auch von zahlreichen konkreten Projekten. Das freut und ist Motivation für die Vertiefung der Kontakte, das Erarbeiten von Lösungs-Konzepten und das Beantworten von Anforderungs-Profilen.

Messen gelten auch als Plattformen für das sinnliche Erfahren und Spüren von Marken und Unternehmen. Auf anerkennende Überraschung stiess der neue Opacc Unternehmens-Auftritt "Opacc Extended Enterprise Software" – und hier liegt der einzige Wermutstropfen – diesen Messestand hätten wir am liebsten der ganzen Welt gezeigt.

Der nächste Termin für die Fachmessen topsoft und ONE ist für den 6. und 7. Mai 2015 festgelegt.

Ausblick: Wandel, neue Anforderungen, neue Instrumente

Ursprünglicher Kern von ERP und Business-Software

Bis vor wenigen Jahren ging es beim Einsatz von ERP und Business-Software um die Rationalisierung von Abläufen und Prozessen, das Senken von Kosten sowie um schnelle Durchsätze, Kontrollen, Transparenz und Automatisierung.

Mit Verbesserungs-Projekten wurden während der Betriebsphase weitere Kosten- und Wettbewerbsvorteile geschaffen, hingegen nicht immer alle Möglichkeiten der Automation voll ausgeschöpft.
Das Mitführen von prozess-unterstützenden Informationen in den Abläufen war wohl ein wichtiger Aspekt, doch die Verarbeitungen erfolgten in der Hauptsache datenzentriert.

Dauernd im Umbruch, herausfordernd und voller Chancen

Die digitale Welt pulsiert das ganze Jahr während 24 Stunden. Neue und alte Global-Players werden zu Dominatoren, locken mit neuartigen Plattformen, Angeboten und Freiheiten. Die Werte, das Verhalten und die Gewohnheiten von Menschen, Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Ansprüche und Erwartungen werden dauernd höher und fordernder. Die meisten Innovationen werden nur noch kurz wahrgenommen, wenige hingegen sind von extrem durchschlagender Wirkung.

Das Marketing nutzt im Presale und E-Commerce seit Jahren sowohl den unbändigen Hunger der Individuen nach Kommunikation, emotionalen Inhalten, attraktiver Unterhaltung und persönlichen Erlebnissen, als auch den Datenfundus der Global-Players, sowie unterstützende Dienste oft junger Unternehmen.

Die Konzeptionen für den Presale und den E-Commerce werden immer feingliedriger und spezifischer, sind mit unterschiedlichen Plattformen, Providern und Anbietern vernetzt und beinhalten verschiedenste Automatismen.

Der Presale umfasst Aktivitäten wie die digitale Ortung von Potentialen und Käufern, digitale Kommunikation, Werbung und Präsenz sowie die Schaffung individueller und kollektiver Erlebnisse.

Im E-Commerce (E-Shop) gilt es, die im Presale-Prozess lokalisierten potentiellen Bedarfsträger und Interessenten zu übernehmen und zu einem Kaufabschluss zu führen – verbunden mit automatisierten impulsgebenden Rückmeldungen ins Presale-Dispositiv.

Ein weiterer Bereich des E-Commerce ist seine Funktion sowohl als eigenständiger Absatz-Kanal, als auch als Informations-Plattform für die Kaufvorbereitung beispielsweise im stationären Handel.

Medienbruchfreie Automation

Im Presale-und E-Commerce ist das Angebot für Tools und Plattformen sehr dynamisch. Diese Anwendungen sind meistens auf wenige Aufgaben ausgerichtet und funktionieren oft innerhalb eines eigenen oder spezifischen Ökosystems. Für eine Übergangszeit mag dies genügen. Längerfristig werden solch dedizierte Einzel-Anwendungen im Betrieb aufwändig und teuer, wenn die Integration ins tragende Hauptsystem nicht tief genug gegeben ist.

In der grenzenlosen medienbruchfreien Automation von Prozessen und Kommunikation liegt die Ur-Substanz sowohl im digitalen Business als auch in der Unternehmens-IT. Bei bedeutenden digitalen Business Vorhaben sind vorerst in der Unternehmens-IT die Grundlagen zu schaffen oder zu überprüfen und dauerhaft sicherzustellen:

Prozesse, Abläufe, Daten

  • Konsistente Prozesse und Abläufe, die auch das kleinste Detail berücksichtigen
  • Redundanz- und fehlerfreie, jederzeit aktuell gehaltene Datenbasen

ERP- oder Business-Software, Infrastruktur

  • Menge und Beschaffenheit der für das digitale Business benötigten neuen Daten
  • Zu erwartende neue Volumen und Volumen-Ausweitungen
  • Multiple Koexistenz und Collaboration mit unterschiedlichen Dritt-Systemen, Plattformen, Ökosystemen und Beziehungsgeflechten

Neue Ausrichtung von ERP und Business-Software

Für das digitale Business übernimmt die Unternehmens-IT die tragende Funktion als Prozess-, Daten- und Informations-Motor und wird Ausgangs-, Eingangs- und Bezugspunkt. Auf dieser abgesicherten Grundlage bestehen weitestgehende Freiheiten in der Ausgestaltung innovativer Leistungen und Angebote. Die Unternehmens-IT und das digitale Business sind in Echtzeit in einem wechselseitigen collaborativen Bezug und Austausch. Die Unternehmens-IT dient nicht mehr nur der betrieblichen Planung und Transaktions-Abwicklung, sondern auch als Provider/Enabler des digitalen Business.

Von der IT-Strategie zur Digitalen Business Strategie

Für Unternehmen ist nicht mehr die IT-Strategie das Mass, sondern die Geschäftsstrategie. Diese gilt es in ihrer Gesamtheit elegant, geschickt, unterstützend und begünstigend mit Technologie zu realisieren – mit einer Digitalen Business Strategie, die unterschiedlichste Implikationen berücksichtigt und möglichst zielführend zusammenführt.

Marketing- und IT-Know-how

Es braucht neues und anderes Wissen, andere Betrachtungsweisen, viel Intuition und ein hochsensibles Gespür für Menschen, Veränderungsprozesse, Märkte und Chancen. Es gilt Hürden einzureissen - und zu nutzen und zusammenzuführen, was sich oft in den Grundfesten widerspricht. Auch wenn mit viel neuer Technologie und neuartigen, innovativen Anwendungen und Konzeptionen Mehrwerte und Erlebnisse geschaffen werden könnten – ohne den richtigen Zusammenhalt mit den Kern-Applikationen und der Basis-Infrastruktur geht langfristig nichts. Marketing und IT verbinden ihr Know-how und sehen in der Exzellenz der Umsetzung das gemeinsam zu erreichende Ziel.

Andere Instrumente – Extended Enterprise Software

Nicht nur auf der Absatzseite vernetzt sich alles und ist mit allem und über Grenzen hinweg in Beziehung und Austausch. In diesen vielfältigsten Geflechten ergeben sich unterschiedlichsten Formen der Collaboration, die in Geschäfts-Modelle und –Abläufe einfliessen, und die es seitens des ERP geradezu begünstigend abzuwickeln und zu unterstützen gilt.

Mit dem Projekt "Gottardo" wandelt Opacc die OpaccOne Software-Familie zur Extended Enterprise Software - ein Vorhaben, das über mehrere Jahre und mehrere Main-Releases reicht. Geschaffen wurde und wird eine Plattform für die Collaboration von Mitarbeitenden, Kunden, Unternehmen, IT-Systemen, Objekten und Dritt-Plattformen. Dabei geht es um neue Daten, Funktionen, Anwendungen und Technologien. Opacc Extended Enterprise Software ist die neue Unternehmens-IT-Plattform, resp. die solide Grundlage für die integrale (medienbruchfreie) Abwicklung wertschöpfender und kundenzentrierter Prozesse hinweg über sämtliche Grenzen, mit unterschiedlichsten Beteiligten und sich kontinuierlich verändernden Gegebenheiten.

Opacc Extended Enterprise Software ist noch stärker und flexibler auf den unternehmerischen Dauerwandel, die Gegebenheiten der Online-Märkte, des digitalen Business sowie auf die neue Userzentrierung ausgerichtet. Sei dies innerhalb der nativen Umgebung, sei dies in Collaboration und Koexistenz mit Drittsystemen oder im Verbund mit Konzern und Partnern. Der evolutionäre Ansatz von Opacc in der Weiterentwicklung der Software und die Updategarantie öffnen auch in Zukunft neue Handlungsfelder und begünstigen erfolgreiches unternehmerisches Fortkommen während Jahrzehnten.

Wo ist Ihr Unternehmen in drei, fünf oder zehn Jahren?

Im Vertrieb von Opacc herrscht das ganze Jahr topsoft. Ob bereits ein Projekt vorliegt oder nicht, für ein offenes Gespräch im Sinne einer Standort-Bestimmung reservieren wir für Sie gerne genügend Zeit. Sprechen wir über Machbarkeiten, Chancen, Erfahrungen, Bewährtes, Risiken und Wirtschaftlichkeit. Erkennen wir, ob genügend Ansätze für eine gemeinsame Zukunft gegeben sind.

Der gekonnte, virtuose Einsatz von Informations-Technologie beeinflusst die Durchschlagskraft von Geschäftsstrategien in einem zunehmend höheren Mass. Sind Sie hier bereits führend oder zeigen sich Schwachstellen oder Lücken? Was gilt es für die Umsetzung Ihrer Geschäftsstrategie in den kommenden Jahren auf-, aus- oder umzubauen, damit Ihr Unternehmen auch in Zukunft als starker, leistungsfähiger, gar agiler Lieferant und Partner wahrgenommen wird? Wollen Sie neue Märkte schaffen, die noch niemand für sich beansprucht?

Wir begleiten Sie gerne durch den Prozess des Wandels, Umbaus und der Erneuerung - mit Kompetenz, tragfähigen Lösungen, über 25 Jahren Erfahrung, langfristig und partnerschaftlich.

Vergangene Events

15. - 16. Mai 2013