Die 376 Methodik im Detail

Als erstes wird ein gemeinsames Verständnis über die Ziele und die mit dem Projekt abzudeckenden Anforderungen geschaffen. Als Ergebnis liegen die inhaltlichen, terminlichen und finanziellen Rahmenbedingungen vor.

Gestützt auf die Grundlagen wird das System soweit gebracht, dass die Anforderungen abgedeckt sind und das System für den praktischen Einsatz reibungslos funktioniert.

Das vorbereitete System wird hier mit der Organisation des Unternehmens verzahnt. Dabei steht der Know how-Transfer zu den Verantwortlichen und den Benutzerinnen und Benutzer im Vordergrund. So können Sie die neuen Möglichkeiten in Zukunft auch selbständig nutzen.

Die Milestones spielen eine äusserst wichtige Rolle bei der zeitlichen Planung und Überwachung des  Projektes. Werden die einzelnen Milestones eingehalten, kann auch der Milestone des Produktiv-Starts eingehalten werden. Zu jedem Milestone liegen im Voraus definierte Ergebnisse vor. Diese Ergebnisse bauen aufeinander auf. So fügen sich einzelne Lösungselemente Schritt für Schritt zu einem in sich stimmigen Ganzen zusammen. Gleichzeitig bilden die Milestones den Rahmen für die terminliche und inhaltliche Feinplanung der Aktivitäten.

Hier erfolgt die Feinplanung für das Projekt in personeller, sachlicher und terminlicher Hinsicht. Durch diese Planung für das ganze Projekt können die Beteiligten ihren Ressourcen-Einsatz vorausschauend planen. Gleichzeitig ist es während des Projektes möglich, den Soll- und Ist-Stand miteinander zu vergleichen.

Die Anforderungen für die einzelnen Projekt-Module werden im Rahmen von Konzept-Sitzungen spezifiziert. Gleichzeitig werden Lösungen skizziert. Als Resultat liegt dann ein schriftliches Lösungs-Konzept vor. Das Lösungs-Konzept wird vom Kunden geprüft (Vollständigkeit der Abdeckung der Anforderungen, Tauglichkeit der Lösungen), bevor es von Opacc umgesetzt wird.

Auf der Grundlage des Lösungs-Konzeptes wird das System implementiert (Einstellungen im OpaccStudio, Scripts, Dokumente, Auswertungen, etc.). Während dieser Implementation erhält der Kunde Zeit, um die Praxis-Einzeltests im Sinne der Anforderungen und des Lösungs-Konzepts vorzubereiten.

Wird das Projekt ganz oder innerhalb des Projekts einzelne Teilprojekt im Prototyping-Verfahren realisiert, wird an Stelle eines Lösungs-Konzeptes ein Prototyp am System erstellt. Dieser Prototyp wird dann gemeinsam verifiziert und adaptiert. Dieses Verfahren ist dann sinnvoll, wenn Anforderungen und Lösungen zu einem grossen Teil klar sind. Die Erfahrung zeigt, dass dieses Verfahren für die Benutzer und Verantwortlichen ressourcenschonender ist und dennoch zu sehr guten Ergebnissen führt.

Nun steht das System bereit, um den Praxistest durchzuführen. Nach einer Initial-Schulung des Test-Teams, führt dieses die vorbereiteten Praxis-Einzeltests durch. Offene Punkte werden auf die Todo-Liste gesetzt und bei Bedarf klassiert. So werden ohne Hektik die letzten Vorbereitungsarbeiten treffsicher erledigt.

Nun werden je nach festgelegtem Schulungs-Verfahren die Teacher und/oder die geschult. Gleichzeitig erfolgt die produktive Daten-Migration vom alten System auf OpaccERP.

Organisatorische, funktionale und technische Optimierung aufgrund der Erkenntnisse der ersten Wochen und aufgrund der offenen Punkte der Todo-Liste. Es zahlt sich aus, sinnvolle Verbesserungen möglichst schnell zu realisieren, damit sich Anwender und Verantwortliche wieder auf ihre angestammten Aufgaben fokussieren können.