Homogene Daten und Prozesse für alle Standorte und Einheiten

Das Ziel: Kosten minimieren, Informationen maximieren

 

Sobald unterschiedliche rechtliche Unternehmen eine organisatorische Einheit bilden, sind klare rechtliche Trennungen zwingend (Rechnungslegung). Hingegen können organisatorische Gegebenheiten nicht getrennt betrachtet werden. Denn gerade in der Vereinheitlichung ausgewählter organisatorischer Themen über die rechtlichen und geografischen Grenzen hinweg, liegt ein grosses Optimierungspotential. Wird es ausgeschöpft, können die Kosten minimiert und die Informationen maximiert werden. Dieses Potential besteht primär in den folgenden Bereichen:

  • Stammdaten: Als Grundlage jeglicher späteren Automatisierung und Konsolidierung auf Unternehmensebene müssen die Stammdaten (Adressen, Produkte, Stücklisten, etc.) an allen Standorten und in allen rechtlichen Strukturen zusammenpassen. Nur so können beispielsweise die Verkaufsumsätze mit einem internationalen Kunden auf Unternehmensebene (also über alle Unternehmenseinheiten hinweg) ausgewertet werden.
  • Einheitliche Prozesse: Viele Prozesse und Vorgänge sind aus wirtschaftlicher Sicht unternehmensweit – also über die rechtlichen Unternehmensgrenzen hinweg - zu betrachten. Dies ist oft bei der Warenwirtschaft und praktisch immer bei den Kunden- und Management-Informationen der Fall. Sie sollen unternehmensweit ausgelegt werden können, ohne die rechtlichen Aspekte (Rechnungslegung) ausser Acht zu lassen (siehe auch Intercompany-Abwicklung).
  • Standortbezogene Ausnahmen: Oft weisen die verschiedenen Standorte oder Unternehmenseinheiten stark unterschiedliche Grössen auf und verfügen deshalb über andere organisatorische Gegebenheiten. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, Teilprozesse bewusst abweichend von den Standard-Unternehmens-Prozessen zu lösen. 
  • Intercompany-Abwicklung: Die Verrechnungspreise zwischen verbundenen Unternehmen in unterschiedlichen Ländern sind meist aus steuerrechtlicher Sicht zu beurteilen (Transferpreise). Die entsprechenden Preis-/Rabattsysteme weichen in der Regel von den Preis-/Rabattsystemen gegenüber Dritten stark ab.  Ebenfalls können Intercompany-Transaktionen auf der Gegenseite vollständig automatisiert werden.
  • Management-Information: Diese soll meist nicht nur auf Ebene der einzelnen Unternehmens-Einheiten, sondern auch auf Ebene des ganzen Unternehmens geführt werden.

Die Lösung: shared BusinessObjects

Mit shared BusinessObjects (Option) lassen sich für praktisch jeden Datentyp innerhalb OXAS (BusinessData) pro Mandant unterschiedliche Arten der Mitbenutzung mit anderen Mandanten festlegen:

  • Gemeinsam: Hier werden sämtliche Daten für alle Mandanten (Standorte und/oder Einheiten) gemeinsam geführt.
  • Separat: Hier werden sämtliche Daten pro Mandant separat geführt. Dies ist die „klassische“ Lösung. Sie vermag das Potential jedoch kaum auszunutzen.
  • Gemischt: Hier werden ausgewählte Datentypen gemeinsamen und die übrigen separat geführt. Dabei können ausgewählte Datentypen nur für bestimmte Mandanten gemeinsam geführt werden. Diese Variante bietet Ihnen maximale Freiheit und damit Effizienz.

Dank shared BusinessObjects erreichen Sie homogene Daten und Prozesse auch dann, wenn mehrere rechtliche und/oder örtlich getrennte Einheiten vorhanden sind. Die rechtliche Trennung ist jederzeit gewährleistet. 
Die Einstellungen, welche die Prozesse steuern, sind ebenfalls als BusinessData (OXAS, OpaccStudio) hinterlegt. Dadurch lassen sich nicht nur die Daten über shared BusinessObjects modellieren, sondern gleichermassen auch die Prozesse.

Erfolgreich im Einsatz bei: